An dieser Stelle werden nach einer gewissen Zeit die dann nicht mehr "aktuellen" Beiträge archiviert
(Zeitraum bis Anfang 2025 )

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Renaturierte Strecke wieder zugängig
Der Fußweg ist nach Abzug der Baumaschinen wieder zu nutzen und das gute Wetter um Pfingsten lockt Besucher an die Bastau.
Die ersten Tiere sind ebenfalls in den frisch umgestalteten Bereich zurückgekehrt oder neu eingetroffen. Die Fische nutzen bereits die geschaffene Strukturvielfalt. Döbel lauern in Gruppen an den Übergängen zu den Flachwasserbereichen, in denen Kleinfische wie Bitterlinge Schutz vor Fressfeinden suchen.
Während die Laichzeit der größeren Döbel fast vorbei ist, steht die Hauptzeit der Eiablage bei den Bitterlingen unmittelbar bevor. Hoffentlich finden sie genügend Muscheln, in sie ihre Eier ablegen. Dies schadet den Muscheln nicht sehr. Im Gegenteil. In einer Symbiose lebend verbreiten die Bitterlinge ihrerseits die Muschellarven im Gewässer, so dass beide Arten wechselseitig profitieren. Nimmt allerdings einer der beiden Partner im Bestand ab, wie dies bei den Großmuscheln der Bastau zuletzt zu befürchten ist, wirkt sich dies auch negativ auf den anderen Partner aus.
Von den Insekten fallen in der neuen Bastaustrecke besonders Libellen vom Ufer aus auf, wie z.B. der Blaupfeil (Bild). Diese Libelle gilt auch als Pionierart an Gewässern und kommt entlang der Bastau verbreitet vor. (Fotos: Frenz)


Frühsommer - Untersuchungen laufen
Das Erfassen der Monitoringdaten 2026 startet. Dabei wird dann auch erstmalig der umgestaltete Bastaubereich beprobt.
Begonnen haben die Untersuchungen im Unterlauf mit einer Befischung des Fischaufstiegs. Insgesamt 12 Fischarten mit Individuen in Größen zwischen 2 und über 60 cm Länge wurden dokumentiert. Die Funktionsfähigkeit des Fischaufstiegs ist gesichert, wenn auch durch niedrige Wasserstände zeitweise im Jahr eingeschränkt.
Auch für den Fischaufstieg oder "fish-movements" eigentlich unverdächtige Arten wie der Steinbeißer (s. Bild) werden dort vereinzelt zeitweise nachgewiesen. Steinbeißer scheinen in dem unteren Abschnitt der Bastau zu vagabundieren und treten so immer wieder mit einzelnen Individuen in der Sohlgleite auf, auch wenn hier kleinräumig die von ihnen benötigten sandigen Feinsubstrate für einen Daueraufenthalt weitgehend fehlen.
Das Fischmonitoring hat im Unterlauf auch die bioinvasiven Grundeln im Blick. Hier gab es keine Verschlechterung. Das Auftreten von Grundeln bleibt nach wie vor auf die unteren Bastaumeter nah der Weser beschränkt. Zudem wurden sie in diesem Jahr mit einer geringeren Anzahl als bei früheren Untersuchungen dort nachgewiesen. In der Bastau kommt im Jahr 2026 lediglich die Schwarzmundgrundel vor. Marmorgrundeln wurden nicht mehr in der Bastau angetroffen. (Fotos: Frenz)


April 2026 - Frühling an der Bastau
Die Pflanzen sind kräftig gewachsen. Neben Wasser- und Uferpflanzen treten Ende April Blau- und fädige Grünalgen auf. Oberhalb von Minden sind solche "Algenblüten" in der Bastau und besonders im Bastau-Entlaster in dieser Jahreszeit regelmäßig in den Vorjahren aufgetreten. Auch Tiere sind in den Uferbereichen und über dem Wasser mehr und mehr zu entdecken, vor allem Insekten. Maifliegen (in der Bastau Ephermera vulgata, s. Bild) haben ihr Leben als Larven gut versteckt im Wasser verbracht. Jetzt sind sie nach ihrer Metamorphose geschlüpft und haben das Wasser verlassen. Als fertige, adulte Insekten (Imagines) führen sie Hochzeitsflüge aus und werden bald Eier ablegen und den Lebenszyklus beenden. Neben Eintagsfliegen sind Schlammfliegen (Sialis lutaria) und besonders erfreulich - scheinbar wieder mehr - Köcherfliegen zu entdecken, neben vielen anderen Kleintieren, die den Uferbereich besiedeln. Auch die ersten Libellen wie etwa die Prachtlibelle, Federlibellen oder die rötlich gefärbte Frühe Adonislibelle fliegen schon. Die Insekten, die ihr Larvenstadium im Wasser verbringen und dann als Imagines ans Land wechseln, sind - ausgenommen die Libellen - meist ziemlich schlechte Flieger. Sie benötigen die naturnahen Uferstrukturen mit gewässerbegleitenden Stauden, Büschen und Bäumen als Sitzwarten und Kletterhilfen, zur Orientierung und um nicht beim Kurzstreckenflug durch den Wind weit vom Fließgewässer fortgetragen zu werden.
Unklar ist, ob sich die Biberfamilie wohl noch an der unteren Bastau aufhält. Hinweise auf einzelne Tiere gibt es im Gebiet. Der Biber-damm wurde aber nicht mehr von den Bibern abgedichtet und auch neue Fraß- und Nagespuren sind nicht auszumachen. In der Dämmerung sind Nutria im Bastauabschnitt zu entdecken, aber bislang keine Biber mehr, was sich aber wohl jederzeit ändern kann. (Fotos: Frenz)



Infoabend "Lebendige Bastau"
Am 24.3.26 besuchten sehr viele Interessierte die Infoveranstaltung „Lebendige Bastau“ im Ratsgymnasium. Die Städtischen Betriebe informierten zusammen mit dem beteiligten Planungsbüro zu den Baustellen. Im zweiten Teil halfen Schülerinnen und Schülern mit, das Bastaumonitoring vorzustellen. Im Vordergrund standen diesmal die Schutzmaßnahmen beim Baggern in der Bastau. Die Sedimentsperren am unteren Ende der Baustelle, die den aufgewirbelten Schlamm zurückhalten, wurden erklärt (s. Bild). Aufgewirbelter Schlamm verletzt die Kiemen von Fischen, Muscheln und anderen Wassertieren. Zudem wird Sauerstoff verbraucht, vor allem bei wärmerem Wasser, was wiederum im Gewässer unterhalb schadet. Daneben ist das gründliche Abfischen und Retten der Fische (und anderer Tiere wie Großmuscheln) wichtig, bevor im Gewässer gearbeitet wird. Hierzu berichteten die Schüler, die im Herbst 2025 mit in der Bastau unterwegs waren und stundenlang auch die kleinen Fische im Bauabschnitt fingen, zählten und schonend retteten. Über 1.600 Fische aus 14 Fischarten wurden so gerettet. Das Schülerteam, stellvertretend auch für die übrigen gerade beteiligten, steht dabei in einer gewissen Tradition. Bislang haben sich im Bastaumonitoring über 170 Schülerinnen und Schüler engagiert. Auch ehemalige Schüler, z.T. nach längerer Anreise, kamen an dem Abend in die Aula ihrer früheren Schule und drückten aus, wie wichtig ihnen die Vorgänge an der Bastau sind. Dass sich die Bastau aktuell sichtbar auf dem Weg zu einem lebendigen Gewässer befindet, ist unstrittig. Unsicher ist allerdings, ob sie unter den vorherrschenden Bedingungen soweit ertüchtig ist, dass ihre Lebewelt, darunter mehrere stark gefährdete Arten, künftige Krisensituationen wie drohende Dürresommer überstehen kann, ohne größeren Schaden zu nehmen. Weiteres Engagement ist also erforderlich.

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Winterzeit
Im Winter 2025/26 ruhen die Bauarbeiten. Im bereits fertig umgestalteten Bereich, aber auch an anderen Stellen, friert die Bastau im Januar abschnittsweise sogar kurzzeitig zu, an den meisten Stellen bleiben dabei Teile der Gewässerfläche eisfrei.
Für die Tierwelt unter Wasser stellen solche Verhältnisse keine besonderen Probleme dar, solange sie nicht gestört und aufgeschreckt werden und es auch nicht zu einer Eisbildung direkt am Gewässergrund kommt.
Entlang der Bastau fallen im Winter besonders in den Morgen-stunden tageweise Kormorane und Graureiher auf, die hier nach Fischen jagen. Auch der weiße Silberreiher, der oberhalb in der Bastauniederung stetig zu beobachten ist, taucht im Winter im Stadtgebiet von Minden vereinzelt auf.
Für die Kormorane ist das Eis auf den Baggerseen der Umgebung wohl der Grund, ausweichen zu müssen und an anderen Stellen nach Nahrung zu suchen. Die zumeist flachen Verhältnisse in der Bastau erschweren dabei ihre Jagd und zusätzlich der geschaffene Strukturreichtum in den Umgestaltungsbereichen. Ob Kormorane wegen der erbeuteten Fische dem Fischbestand der Bastau insgesamt schaden können, ist unsicher.
Im abgezäunten Bauabschnitt verendete im Winter ein Kormoran, der vielleicht entkräftet und verhungert ist, dessen Kadaver von Aasfressern wie Krähen und auch Graureihern schnell entdeckt und gefressen wurde. (Fotos: Frenz)

Start der nächsten Baustelle - Fische gerettet (13.10.2025)
Mit Beginn der Herbstferien startete Mitte Oktober die nächste Baustelle. Bevor aber in der Bastau gebaggert werden kann, sind die Verhältnisse vorher zu dokumentieren und vor allem die Fische aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit zu bringen. Unter großer Kraftanstrengung, mehrfach durch mehrere hundert Meter knietiefen Bastau-Schlamm bei kühlen Temperaturen zu waten, haben sich Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums wieder dieser Aufgabe angenommen: 1.273 einzeln gemessene und protokollierte Fische mit Längen zwischen 1,5 cm bis weit über 60 cm wurden bei dem Abfischen umgesetzt und gerettet. Die Verteilung der Fische über die insgesamt 13 im Bauabschnitt nachgewiesenen Arten und Größenklassen zeigt, dass die Fischartengemeinschaft sich noch erheblich naturnäheren Verhältnissen annähern kann, wenn sich Strukturen und sonstigen Verhältnisse verbessern. Neben dem (ggf. wiederholten) Abfischen, dem Errichten von Einschwimm- und Sedimentsperren werden die Sauerstoffverhältnisse beobachtet, damit baustellenbedingt im unterhalb gelegenen Abschnitt möglichst keine Schäden auftreten. (Foto: Bastaumonitoring)


Pflanzen erobern die „Ersatz-Aue“ (31.07.2025)
Mehr als 35 echte Wasser- und Sumpfpflanzen konnten im Juli 2025 in der umgestalteten Fläche oberhalb des Schwabenrings dokumentiert werden. Entlang des Weges und in den Böschungen wurde am Ende der Baustelle eine Saatmischung aus Gräsern und „Blumenwiesenpflanzen“ ausgebracht. Gewässernah und im Bereich der „nassen Füße“ stellten sich die Pflanzen zumeist von alleine ein. Ihre Samen sind im Boden im Gebiet vorhanden und die Pflanzen schaffen es, den Standort zu besiedeln. Andere Arten gelangen, über Pflanzenteile mit der Strömung transportiert, von oberhalb in den Umgestaltungsbereich oder werden eingetragen, z.B. über Tiere.
Der mit dem Bagger geschaffene Gewässerlauf der Bastau und ihre Ersatz-Aue bieten Pflanzen ganz unterschiedliche Standortbedingungen. Die Pflanzengesellschaften werden sich künftig auch verändern und weiterentwickeln. Unter den ersten dokumentierten Wasserpflanzen sind auch solche, die oberhalb Probleme durch Massenbestände bedeuten können, wie z.B. die Kanadische Wasserpest oder die Echte Brunnenkresse. Hier wird es spannend zu beobachten sein, wie sich dies entwickelt, besonders wenn die jungen Weiden und die aufkommenden Erlen für unterschiedliche Beschattungsverhältnisse sorgen werden. Diese Entwicklungen werden auch im Bastaumonitoring fortlaufend dokumentiert.
Anders dagegen die Situation zur Vegetation in der Bastau unterhalb in Minden bis zur Ringstraße: Wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor kommt im festgelegten Gewässerbett die Teichrose ziemlich alleine (monodominant) vor. Hier treten aktuell weniger als ein Drittel der in der Umgestaltungsstrecke kartierten Pflanzenarten auf - und diese in nicht wirklich nennenswerten Beständen. Zusammengefasst: Im Moment eine gewisse Pflanzen-Vielfalt in der Umgestaltungsstrecke, unterhalb dagegen wie gewohnt. Teichrosen in der Bastau, Brennnesseln & Co. am Ufer, wenn nicht gemäht wird.
Zu den Bildern: Blick auf die am linken Ufer der Bastau angelegten "Überflutungstümpel" und andere Teile des Formenschatzes der Ersatz-Aue, von oben oder nur zeitweise von Wasser aus der Bastau erreicht. Die eigentliche Bastau verläuft im Bild weiter links, hier nicht zu sehen. Unterhalb des Umgestaltungsbereiches wird die Bastau hauptsächlich von der Teichrose besiedelt.
(Fotos: Frenz)


Wildnis Bastau mitten in Minden - Biber (15.07.25)
Anhand ihres breiten Ruderschwanzes ("Kelle") sind Biber an Land und im Wasser sowie mithilfe anderer Merkmale eindeutig von den ebenfalls an der Bastau vorkommenden "Biberratten" oder Nutrias (s.u.) zu unterscheiden.
Mit Holzstämmen und Ästen wurde von den Bibern in der letzten Juniwoche 2025 an der unteren Bastau ein Damm errichtet.
Eine Handvoll gefällter Weidenstämme und Biss- und Schälspuren an Bäumen weisen weiterhin auf die Anwesenheit des zumeist nachtaktiven Bibers im Gelände hin.
Wegen der geringen Größe des geeigneten Gebietes erscheint es allerdings unsicher, ob die untere Bastau für einen längeren Biberaufenthalt geeignet ist.
Unabhängig, ob sich der Biber an der Bastau halten kann, lohnt ein Blick auf den aktuell vorhandenen Biberdamm. Er zeigt, wie Holz im Wasser für Strömungsvielfalt und wechselnde Wasserstiefen und Substrate sorgt. Von oben ist jetzt Sand in der Sohle zu sehen, wo sonst eintönig Schlamm vorherrscht.
Von Nachteil ist, dass die Durchgängigkeit, etwa für Fische, an dieser Stelle dadurch eingeschränkt wird, sollten sich Biber tatsächlich an dieser belebten Stelle nahe der Weserpromenade etablieren können - Wildnis mitten in Minden.
(Fotos: Frenz)

Im Sommer (Juli) 2025)
Die Hitzephase Juni bis Anfang Juli 2025 führte an der Bastau bereits zu hohen Wassertemperaturen. Die Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse wurden in Längsuntersuchungen entlang der Bastau dokumentiert.
In der umgestalteten Strecke oberhalb des Schwabenrings setzt die Wiederbesiedlung ein. Die offenen Flächen werden mehr und mehr durch die jetzt hier aufkommenden Pflanzen begrünt.
Der umgestaltete Bereich mit den neu angelegten Flächen wird bei gutem Wetter weiterhin intensiv zum Spielen genutzt. Holz- und Steinmaterial, eigentlich zur Strömungslenkung naturnah verbaut, wird von Kindern und Jugendlichen vielfältig umgenutzt und auch immer wieder zum Errichten von Stegen oder Dämmen genutzt.


März 2025 Gemeinsame Untersuchungen mit dänischem Besuch
Das Monitoring an der Bastau hat sich bereits bis nach Dänemark herumgesprochen und führte eine Gruppe Dänen nach Minden. Ein Biotechnologiekurs einer Schule aus Gladsaxe (Großraum Kopenhagen) war angereist, um sich vor Ort über das Bastaumonitoring zu informieren.
Der Kontakt entstand im November 2023 auf der Internationalen Youth Conference Water in Berlin, auf der eine Handvoll junger Gewässerexpertinnen und -experten vom Ratsgymnasium von den Schüleraktivitäten an der Bastau berichtet hatte. Offensichtlich überzeugend. Also brachte die dänische Besuchsgruppe ihre Wathosen von zuhause mit und es ging gemeinsam in die Bastau.
Herr Bürgermeister Jäcke begrüßte die dänischen Gäste an der Bastau auch offiziell in Minden und informierte sich an der Bastau über die gemeinsamen Aktivitäten.
Schülerinnen und Schülern des Ratsgymnasiums gaben eine Einführung in Untersuchungstechniken, Auswertungen und erste Eindrücke während der Frühjahrserfassung in einer der Vergleichsstrecken.
(Bilder: Bastauprojekt)


Die Bastau als Spielplatz
An der Bastau wurden oberhalb des Schwabenrings im Jahr 2024 das rechte Ufer und der Gewässerlauf umgestaltet. Vorher wurden die nur noch wenigen dort vorhandenen Fische zum Schutz in sichere Bereiche umgesetzt. Erneut wurde auch die benthische Wirbellosenfauna untersucht. Ob und wie sich die Umgestaltung auf die Lebewelt der Bastau auswirken wird, ist noch nicht abzusehen und wird untersucht. Fest steht, dass die Baumaßnahmen 2024 dem Gewässer unterhalb nicht geschadet haben. Diese Einschätzung erfolgt datenbasiert.
Für die am Ufer stehenden Besucher und Anwohner hat sich durch die Arbeiten der Anblick der Bastau zu einer Art Erlebnislandschaft mit Wasserspielplatz verändert. Viele der neu geschaffenen Inseln und Verzweigungen werden auch von spielenden Kindern und Erwachsenen betreten. Wenn sich der – ja auch gewollte – Freizeitdruck künftig durch Lenkung eingrenzen lässt, wäre ein Ziel bereits erreicht, nämlich Menschen verträglich an die Bastau heranzuführen, ohne die anderen Ziele aus dem Blick zu verlieren.
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Tierbeobachtungen vom Ufer aus (Februar 2025, gekürzt)
Die Stockenten sind zumeist die ersten Tiere, die vor Ort auffallen. Die schwarz gefärbten, kleineren Teichhühner sind etwas weniger auffällig und haben in der Baustellenzeit 2024 vor Ort ausgeharrt. Sporadisch waren im Winter morgens Graureiher und Kormorane zu beobachten. Jetzt ist der Eisvogel wieder mehrfach im Bereich bei Jagdversuchen beobachtet worden.
Die „Stars“ der Umgestaltungsstrecke sind im Jahr 2025 zeitweise die Nutrias, auch Sumpfbiber oder Biberratten genannt. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere gelangten aus Pelztierfarmen in die freie Landschaft und haben sich stark vermehrt.
Oberhalb des Stadtgebietes haben die Nutrias die ähnlich lebende, aber kleinere und ebenfalls nicht einheimische Art Bisam vielleicht schon verdrängt. Solche und andere Entwicklungen, zum Teil aus Beobachtungen, zum Teil Ergebnis von langen Untersuchungen und aus vielen Messungen abgeleitet, sind an der Bastau weiter zu verfolgen. (Bilder: Frenz)