
Im Schatten der Uferbäume (August 2026)
halten sich nicht nur die Besucherinnen und Besucher an den Ufern der Bastau derzeit besonders gerne auf.
Fehlt die Beschattung - wie in weiten Strecken der Bastau oberhalb des Stadtgebietes von Minden - steigen die Wassertemperaturen trotz nächtlicher Abkühlung tagsüber wieder sehr schnell an und erreichen kritische Bereiche. Hierbei wirkt sich auch das fehlende Wasser aus der anhaltenden Dürre stark negativ aus.


Hitzestress und (viel zu) wenig Wasser
Am 10.07.2026 fand die offizielle Einweihung der bisherigen Umgestaltungen der Bastau statt. Auch zu dem Bastaumonitoring wurde berichtet. Eine Pressemitteilung der Stadt Minden (s. dort) und ein Artikel in der Lokalzeitung (MT, 30.07.2026, Seite 7) erschienen dazu. Bei bestem Sommerwetter gab es vor Ort einen intensiven Austausch über das bislang Erreichte und auch über den Rahmen, in dem die Umgestaltungen erfolgen.
Ein Einfluss, der sich derzeit landesweit negativ auf die Lebewelt und den ökologischen Zustand auswirkt, ist die Dürre. Wie in den anderen Bächen, Flüssen und Stillgewässern auch, steigen die Wassertemperaturen - es wurden bei den physiko-chemischen Untersuchungen in der Bastau oberhalb von Minden Ende Juni bereits Temperaturen von 30°C gemessen - und die Wassermenge schrumpft. Bei den seltenen Gewittern und Platzregen im Einzugsgebiet der letzten Zeit steigt der Abfluss in der Bastau kurzzeitig schnell an - nimmt dann aber auch schnell wieder ab, wie die Wasserstände am Pegel in Rodenbeck im Jahresverlauf zeigen (Bild, Quelle: LANUV NRW). Auch die Auswirkungen dieser kurzzeitigen Abflussspitzen auf das Gewässer werden im Monitoring erfasst. Die mit der Umgestaltung geschaffenen neuen Flächen, in denen Wasser nach Starkregen zurückgehalten wird, können hier lokal zu Verbesserungen führen.